Geschichte

Die Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Berner Inselspitals hat eine langjährige Tradition ausgehend von Prof. Maurice E. Müller, Direktor der Klinik für Orthopädie am Inselspital von 1963 bis 1980. Die Errungenschaften und Innovationen in Orthopädie und Unfallchirurgie aus Bern sind bis heute von weltweiter Bedeutung. In den 1960er Jahren war Prof. Maurice E. Müller massgeblich an der Entwicklung der Hüftendototalprothese und neuartiger Osteosynthesetechniken beteiligt. Als Gründungsmitglied der ‚International Hip Society’ und der «Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen AO» war Maurice E. Müller ein Pionier der modernen Orthopädischen Chirurgie.

Sein Nachfolger Prof. Reinhold Ganz, Direktor der Klinik für Orthopädie am Inselspital von 1981 bis 2004, ist der Wegbereiter der Hüftgelenkserhaltenden Chirurgie. Seine Errungenschaften wie die periazetabuläre Osteotomie, die schonende chirurgische Luxation der Hüfte ohne Nekrosegefahr sowie die Entdeckung des femoroazetabulären Impingements sind Meilensteine der Hüftchirurgie.

Seit 2005 ist Prof. Klaus A. Siebenrock Direktor der Klinik für Orthopädie am Inselspital, welcher zusammen mit seinem Team die Hüftgelenkserhaltende Hüftchirurgie auf höchstes Niveau weiterentwickelte. Unter seiner Leitung treffen sich am Berner Hüftsymposium alle zwei Jahre die bedeutendsten Experten der Hüftgelenkserhaltenden Chirurgie in Bern.

  • 2017

    Orthopädische Klinik Inselspital Bern

    Aktuelles Team der Orthopädischen Klinik des Inselspital mit Direktor Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock
    Aktuelles Team der Orthopädischen Klinik des Inselspital mit Direktor Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock.
  • 2016

    Hüftsymposium 2016

    Erfolgreiches Symposium zu gelenkserhaltender Chirurgie der Hüfte mit internationalen Experten aus acht Nationen vom 4. bis 6. Februar 2016. Zudem einer live Operation mit chirurgischer Hüftluxation mit derotierender und varisierender Schenkelhalsosteotomie mit offener Behandlung einer avaskulären Femurkopfnekrose. Die Symposiumbeiträge wurden in der international renommierten Fachzeitschrift für orthopädischen Chirurgie « Clinical Orthopaedics and Related Research® » unter einem separaten Symposium publiziert.

    Referenten vom Hüftsymposium 2016
    Referenten vom Hüftsymposium 2016
  • 2016

    Pauwels Medaille für Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock

    Für seine Verdienste im Bereich der Becken- und Hüftchirurgie ist Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock am 27. Oktober am Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin mit der Pauwels-Medaille ausgezeichnet worden.

    Pauwels Medaille für Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock 2016
    Pauwels Medaille für Prof. Dr. med. Klaus A. Siebenrock
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    Pauwels Medaille
  • 1997

    Entwicklung der Chirurgischen Hüftluxation

    In den 90er Jahren entwickelte Prof. Dr. med. R. Ganz die Chirurgische Hüftluxation, welche es erlaubt die Hüfte schonend und ohne Risiko einer avaskulären Nekrose zu luxieren. Dies ermöglichte einen bis anhin nicht vorhandenen Zugang zum Hüftgelenk, welcher zu neuem Verständnis diverser Hüftpathologien wie das femoroazetabuläre Impingement führte und den Weg für neue chirurgische Therapie ebenete.

    Chirurgische Hüftluxation
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    Originalpublikation (PDF)
  • 1984

    Erster Fall der Periazetabulären Osteotomie (PAO)

    Im Jahre 1984 führte Prof. Dr. med. R. Ganz die erste Periazetabuläre Osteotomie (PAO) durch. Diese Osteotomie des Beckens hat im Vergleich zu den bisherigen Osteotomien die Vorteile eines sehr grossen azetabulären Reorientierungspotentiales in Kombination mit verbesserter Beckenringstabilität durch einen intakten Hinterpfeiler. Zwischenzeitlich wurde die PAO zum Goldstandard der Therapie der Hüftdysplasie.

    Entwicklung der Periazetabulären Osteotomie (PAO)
    Erster Fall der Periazetabulären Osteotomie (PAO) 1984
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    Originalpublikation der
    periazetabulären Osteotomie
  • 1980

    Prof. Dr. med. Reinhold Ganz

    Prof. Dr. med. R. Ganz war Direktor der Klinik für Orthopädischen Chirurgie und Traumatologie am Inselspital von 1981 bis 2004. Er st der Wegbereiter der Hüftgelenkserhaltenden Chirurgie. Seine Errungenschaften wie die periazetabuläre Osteotomie, die schonende chirurgische Luxation der Hüfte ohne Nekrosegefahr sowie die Entdeckung des femoroazetabulären Impingements sind Meilensteine der Hüftchirurgie.

    Prof. Dr. med. Reinhold Ganz
    Prof. Dr. med. Reinhold Ganz
  • 1978

    Gastärzte an der Klinik für Orthopädische Chirurgie am Inselspital

    Seit Jahrzehnten wird die Orthopädische Klinik am Inselspital in Bern von Gastärzten besucht, um ihr Wissen in der Hüftchirurgie zu erweitern. Seit der Zeit von Prof. Maurice E. Müller waren dies hunderte von Gastärzten aus aller Welt.

    Gastärzte an der Klinik für Orthopädische Chirurgie am Inselspital 1978
  • 1976

    International Hip Society

    Prof. Maurice E. Müller war zusammen mit Frank E. Stinchfield und Sir John Charnely Gründungsmitglied der ‚International Hip Society’ im Jahre 1976. Das Bild zeigte die vereinigte « International Hip Society » auf dem Balkon des Inselspitals.

    International Hip Society 1976
    International Hip Society 1976
  • 1966

    M. E. Müller Hüftendototalprothese

    Prof. Maurice E. Müller war in den 60er Jahren massgeblich an der Entwicklung der Hüftendototalprothese beteiligt. Das damals zusammen mit Sir John Charnely entwickelte Design hat bis heute in abgeänderter Form seine Anwendung.

    M. E. Müller Hüftendototalprothese
  • 1958

    Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen AO

    Prof. Maurice E. Müller war ein Gründungsmitglied der « Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen » AO, welche im Jahre 1958 gegründet wurde. Die AO revolutionierte das Wissen und die Techniken der Osteosynthese und ist bis heute die bedeutendste Organisation in der Traumatologie bezüglich Entwicklung und Ausbildung.

    Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen AO
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    AO Foundation
  • 1946

    Doktorarbeit von Maurice E. Müller

    Am Anfang der orthopädischen Laufbahn von Maurice E. Müller doktorierte er im Jahre 1946 über den Morbus Calvé-Legg-Perthes-Waldenström.

    Doktorarbeit von Maurice Müller
    Doktorarbeit von Maurice E. Müller (PDF)